Genfersee

Genfersee

Wie wahrscheinlich meine Stammbesucher wissen, war ich letztes Wochenende mit zwei weiteren Jungs in Lausanne zelten. Hier die Geschichte, welche Lausanne nicht so schnell vergessen wird. :D

Fahrt Richtung Süden

McDonald auf einer Raststätte

McDonald auf einer Raststätte

Am Freitag ging die Fahrt Richtung Lausanne kurz vor 18 Uhr los. Im Talkessel Schwyz kauften wir noch Essen, Getränke und Alkohol. Anschliessend hatten wir etwas über drei Stunden Fahrt vor uns, welche von zwei kurzen Pausen unterbrochen wurde.

Kurz nach Bern wurde die Autobahn kurvenarmer und auch verkehrsmässig ziemlich ruhig. Inzwischen war der Himmel wolkenlos und die Sonne brennte auf die Autobahn. Mit gemütlicher Musik ging die Fahrt Richtung französisch-sprechende Schweiz.

Die letzten geraden(!) Autobahn-Kilometer vor Lausanne sind extrem spektakulär. Man hat eine drei- bis vier-spurige Autobahn, welche hinunter nach Lausanne führt. Somit sieht man die Stadt und der Genfersee direkt vor sich.

Der Camping fanden wir direkt auf Anhieb.

Aufstellhilfe

Nach der Anmeldung auf dem Campingplatz, durfen wir mit dem Auto den Platz, direkt am See, befahren. Unser Platz befand sich am See, auf der anderen Seite des Camping-Eingangs. Wir stellten das Auto ab und begannen unser Gepänk auszupacken. Wir entschieden uns, das Zelt unterhalb eines Baums aufzustellen, um so der brennende Nachmittagssonne der nächsten zwei Tagen auszuweichen.

Kaum hatten wir die ersten Zeltstangenn eingeführt, liefen zwei Frauen, etwas jünger als wir, an uns vorbei und grüssten uns. Sie setzten sich in der nähe von uns vor ihr Zelt und schauten uns beim Aufstellen zu. Da unser Zelt etwas grösser ist, hatten wir zu dritt, teilweise mühe mit halten, spannen, ausbreiten und aufbauen. Sie grinsten uns an und fragten, ob wir etwa Hilfe benötigten. Jeder von uns antwortete promt und gleichzeitig mit einem “JA!” Zu fünft stellten wir innert kürzester Zeit das Zelt auf. Als Dank, luden wir die zwei später am Abend/Nacht zu uns auf ein Bier ein.

Dies taten wir auch, nachdem wir unser Gepäck im Zelt verstauten. Sie erzählten, dass sie mit dem Zug am Vorabend nach Lausanne anreisten, da sie noch nicht Autofahren dürfen. Sie konterten, allerdings, dass sie sehr wohl Bier trinken dürfen, und dies nicht erst seit einigen Monaten. Somit waren die Zwei wahrscheinlich 17 oder 18 Jahre alt. Leider erzählten sie uns auch, dass sie am Samstag abreisen werden, damit sie das Luzernerfest besuchen können. Schade, denn die Zwei waren sehr angenehm.

Erste Zeltnacht

Die erste Zeltnacht war extrem kalt. Ich hatte am Oberkörper mit zwei T-Shirt, zwei dicken Wollenjacken und einem Badetuch immer noch kalt. Gleich ging es meinen Kollegen!

Aufstehen mit der Sonne

Erwachen auf dem Camping

Erwachen auf dem Camping

Dafür kündigte sich einen wunderschönen Tag bereits am Morgen an. Die Vögel begannen zu pfeifen und kurze Zeit später ging die Sonne auf. Um 10 Uhr als wir alle wach waren und das Zelt öffneten, kam uns bereits warme Luft entgegen.

In der Wiese rund um das Zelt sah es eher aus, als hätte eine Bombe eingeschlafen. Unser Abfall war nicht wie gedacht mehr oder weniger auf einem Haufen, sondern hat sich überall verteilt. :) Also mussten wir zuerst die Parzelle reinigen bzw. den Abfall wegräumen. Anschliessend gingen wir duschen und verabschiedeten uns von unseren charmanten Nachbarinnen.

Morgenessen in den Weinbergen

Morgenessen über den Weinbergen

Morgenessen über den Weinbergen

Mit dem Auto verliessen wir den Campingplatz in Richtung Montreux um einen Abstecher in die Weinberge zu machen. Unterwegs besorgten wir in einem Migros unser Morgenessen. Es bestand aus Brot, Fleisch und Tartar-Sauce. Nach fast 90-minütiger Fahrt am Genfersee entlang und hoch in die Weinberge, fanden wir ein gemütliches Plätzchen weit über dem Genfersee.

Schwyzer machen Lausanne unsicher

Stadt

Stadt

Nach dem Essen ging es am Nachmittag in die Stadt. Die Stadt Lausanne gefiel mir sehr. Sie ist sehr freundlich, hat an einem schönen Samstagnachmittag sehr viele flanierende Leute. Übrigens war einen ordentlicher Teil der Leute jüngere Damen in knappen Kleidern, oder soll ich besser Kleidchen sagen? :D Wir entschieden uns bei der Kathedrale eine Pause zu machen und von dort die Aussicht auf die Stadt zu geniessen. Dies taten wir anschliessend. Achja, die Kathedrale selber war meiner Meinung nach nichts Spezielles. Irgendwann in der zweiten Nachmittagshälfte ging es zurück zum Camping. Da es in der Stadt zwischen den Häusern auf dem heissen Asphalt einfach viel zu heiss war.

Hitzemüdigkeit

Caming

Caming

Im früheren Abend lagen wir vor dem Zelt und genossen das Camping-Leben. Obwohl wir nur zu dritt waren hatten wir es “Sau glatt”!

U21 Final Schweiz – Spanien

Promenade von Lausanne

Promenade von Lausanne

Wir entschieden uns das Finale der U21 im Pub in Lausanne zu schauen. Deshalb machen wir uns vor 19 Uhr zu Fuss auf den Weg Richtung Lausanne. Vielleicht muss ich nun etwas ausholen. Der Campingplatz befindet sich im Vorort Ouchy und nicht in Lausanne selber. Der Stadtrand von Lausanne war etwa einen Kilometer vom Platz entfernt. Ins Zentrum waren es ca. fünf Kilometer. Es war lässig am See entlang Richtung Stadt zu gehen. Sehr viele Leute sassen am See und genossen den Samstagabend unter Freunden.

Saufen gehen mit der Metro

Pub

Pub

Mit der einzigen Metro in der Schweiz ging es hoch ins Stadtzentrum bzw. Pub. Dort trafen wir kurz nach 20 Uhr ein. Anfangs unterhielten und bestellten wir beim Personal noch auf französisch, wechselten aber schnell auf Englisch, da dies jeder verstand. Bis Mitternacht zapften wir ständig an. Wir konnten wieder einmal so richtig von Mann zu Mann sprechen und über die Frauen lästern. :-) Dies tat echt gut. :D Ich lernte einige brisante Neuigkeiten über Sex, Liebe und Frauen meiner Kollegen kennen. Um ein Uhr entschieden wir den Nachhauseweg anzutasten.

zu Fuss zum Camping

Der Nachhause weg mussten wir aufgrund des ÖVs zu Fuss antreten. Dies tat allerdings richtig gut und aufgrund der Tropennacht angenehm.

Tschau Tschau Lausanne

Furka

Furka

Am Sonntagmorgen begannen wir mit dem Zusammenbau des Zeltes. Bis Mittag war unsere Parzelle wieder leer und das Gepäck im Auto verstaut. Der Nachhauseweg ging durchs Wallis über den Furka nach Brunnen.

Fazit

Der Ausflug war echt toll und bleibt mir noch lange in Erinnerung. Die Stadt selber wird mir allerdings auch in Erinnerung bleiben, da sie sauber, freundlich und sicher ist. Auch in der Nacht auf dem Nachhauseweg fühlte ich mich nicht unsicher wie ich dies in Zürich, Luzern oder manchmal auch in Brunnen tu. Ich und auch die Jungs waren nicht das letzte Mal zelten.