[WERBUNG] Wireless Schwyz – 150 offene Hotspots

gesammelte Daten in Google Earth importiert
Innerhalb von drei Viertelstunden sammelte ich Daten von über 3 000 Hotspots im Talkessel Schwyz. Davon sind 150 Hotspots komplett ungesichert und 307 nur ungenügend.
Nachdem auskam, dass die Google Street View Autos ebenfalls alle Hotspots mit scannten, kam im Volk und bei den Datenschutzbeauftragten eine sehr grosse Unruhe auf. Deshalb wurden die Autos von Google selber weltweit aus dem Verkehr gezogen. Ab Anfangs 2011 sollen sie wieder auf den Strassen unterwegs sein.
Doch irgendwie verstehe ich die Unruhe nicht. Jedes Gerät welches ein WLAN-Modul beinhaltet. Listet dem Benutzer alle empfangbaren Hotspots auf. Klar, wenn ich einen öffentlichen Hotspot hätte, so hätte ich auch nicht Freude, wenn jeder weiss, dass er bei mir in der Büölstrasse gratis surfen kann und somit im Internet treiben kann was er will. Schliesslich hafte ich für die Taten des anonymen Surfers. Aber ich schliesse auch meine Wohnungstür ab und lasse sie nicht für jeden offen.
Da mein Hotspot aber verschlüsselt ist, ist mir die Aktion von Google ziemlich egal. Sollen sie doch meinen Hotspot erfassen und weltweit veröffentlichen. Schlussendlich muss der Surfer mein Passwort kennen, damit er über meinen Hotspot ins Internet kommt.
So kam ich schlussendlich auf die Idee, dass ich das Selbe wie Google mache. Einfach um zu schauen, wie viele Hotspots offen oder schlecht gesichert sind. So fuhr ich heute mit dem Roller die grösseren Strassen im Talkessel Schwyz ab und scannte alle Hotspots mit.
Ziemlich erstaunt war ich als ich nach etwa 45 Minuten die Daten anschaute. 3 010 Hotspots erfasste ich in dieser Zeit zwischen Schwyz und Brunnen. Alleine auf der 6 Kilometer langen Strecke zwischen Brunnen und Schwyz fand ich 728 Hotspots beim Vorbeifahren. Dies bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h und mehr. Hätte ich diese Strecke zu Fuss hingelegt, so hätte ich erfahrungsgemäss etwa drei mal mehr gefunden.

mein Hotspot
Zuhause wertete ich die gesammelten Daten aus. So sind von den 3 010 erfassten Hotspots 150 komplett offen. Das heisst, dass jeder ohne Passwort an diesem Ort ins Internet kommt. Rund 10%, 307 Hotspots, sind ungenügend gesichert. Konkret: Bei 307 Hotspots ist das Passwort fünf Stellen oder weniger lang. Innerhalb von einigen Minuten wäre das Passwort somit entschlüsselt.
Solltest auch du einen ungesicherten Hotspot betreiben so empfehle ich dir diesen so schnell wie möglich mit einem Passwort zu sichern. Denn wird über deinen Hotspot Unfug betrieben, so haftest du dafür.
Viele ungesicherte Hotspots können auch durch einen sogenannten WLAN-Verstärker entstehen, denn dieser erweitert das WLAN-Netzwerk um ein vielfaches. Somit können z.B. Personen in Cafés oder Restaurants teilweise im WLAN-Netzwerk von anderen Privatpersonen surfen.



