Biel: Rentner auf der Flucht

Stadt wird komplett überwacht, Polizisten aus der halben Schweiz sind in Biel stationiert

Stadt wird komplett überwacht, Polizisten aus der halben Schweiz sind in Biel stationiert

In Biel hat sich der 67-jähriger Rentner Peter Hans Kneubüh in einer Wohnung verschanzt. In der Nacht auf Donnerstag eröffnet er mitten in der Nacht das Feuer auf die Polizei und konnte flüchten. In der Nacht auf Freitag kehrte er zum Haus zurück, schoss auf die Polizei und konnte erneut flüchten. Nun ist der Rentner, bewaffnet, flüchtig. Dieser Artikel wird ständig aktualisiert.

Do, 09 Uhr:

Ein 67-jähriger Mann hat sich am Mittwochmorgen nach einem Polizeieinsatz in einem Haus in Biel verschanzt. Er gab mehrere Schüsse ab. Ein Polizist wurde dabei schwer verletzt.

Im Vorfeld der Aktion hatte ein Zivilgericht entschieden, dass das Haus, in dem der 67-jährige Mann lebt, versteigert werden soll. Am Mittwochnachmittag hätte ein Besichtigungstermin stattfinden sollen. Nachdem verschiedene Behördenstellen versucht hatten, mit dem Mann in Kontakt zu treten, kam es schliesslich am Mittwochmorgen zu der polizeilichen Intervention. In deren Verlauf verbarrikadierte sich der Mann.

Daraufhin versuchten Spezialisten der Polizei mehrmals mit dem Mann das Gespräch aufzunehmen. Aus Sicherheitsgründen wurden mehrere Gebäude evakuiert und das Gebiet abgesperrt. Im Verlauf der Nacht gab der Mann Schüsse auf die Einsatzkräfte ab. Ein Angehöriger der Kantonspolizei Bern wurde dabei schwer verletzt. Die Polizei ist mit einem Grossaufgebot im Lindenquartier im Einsatz

Da zeitgleich im ganzen Kanton mehrere Einsätze stattfanden, wird die Kantonspolizei Bern durch Einsatzkräfte aus anderen Kantonen unterstützt. Ausserdem stehen Feuerwehren und Sanität sowie Angehörige des Polizeiinspektorates der Stadt Biel und des Zivilschutzes im Einsatz.

Do, 13 Uhr:

Tagesschau vom 09.09.2010

Do, 14 Uhr:

Der 67-jährige Mann, der sich am Mittwochmorgen nach einem Polizeieinsatz in einem Haus im Bieler Linde-Quartier verschanzt hatte, konnte bisher nicht angehalten werden. Der Gesundheitszustand des in der Nacht auf Donnerstag durch einen Schuss schwer verletzten Polizisten ist nach der Operation stabil. Die Suche nach dem Schützen läuft auf Hochtouren.

Nachdem die Einsatzkräfte im Lauf des Mittwochnachmittags und am Abend mehrmals und auf verschiedene Arten versucht hatten, mit dem 67-jährigen Mann in Kontakt zu treten, eskalierte die Situation kurz nach 0100 Uhr in der Nacht auf heute Donnerstag. Der Mann trat unvermittelt aus dem Haus und eröffnete ohne Vorwarnung das Feuer auf die Einsatzkräfte. Dabei wurde ein Polizist von einer Kugel getroffen und schwer verletzt. In der Folge musste er mit einer Ambulanz in Spitalpflege gebracht werden. Zurzeit ist sein Zustand stabil.

In der Folge wurden die Liegenschaft und ihre nähere Umgebung intensiv nach dem Schützen abgesucht. Dabei kamen unter anderem Polizeihunde sowie ein Helikopter der Armee mit Wärmebildkamera zum Einsatz. Am frühen Nachmittag stellte sich heraus, dass sich der Gesuchte nicht mehr in seiner Liegenschaft aufhält. Trotz intensiver Suchmassnahmen konnte er bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht angehalten werden.

Aus Sicherheitsgründen wurden mehrere Liegenschaften evakuiert. Rund 40 Personen waren von der Evakuation betroffen. Sie konnten zum Teil in Zivilschutzanlagen und zum Teil privat untergebracht werden. Wann sie in ihre Häuser zurückkehren können, ist zurzeit offen. Ebenfalls evakuiert wurden die Schülerinnen und Schüler der Lindenschulhäuser. Die älteren Schüler konnten sich selbständig nach Hause begeben, die jüngeren wurden mit Bussen ins Stadtzentrum gebracht, wo sie von ihren Lehrkräften betreut wurden.

Die Polizei steht nach wie vor mit einem Grossaufgebot im Einsatz. Dabei wird die Kantonspolizei Bern durch Einsatzkräfte aus mehreren anderen Kantonen unterstützt. Ausserdem stehen Feuerwehren und Sanität sowie Angehörige des Polizeiinspektorates der Stadt Biel und des Zivilschutzes im Einsatz.

Do, 18 Uhr:

Der 67-jährige Peter Hans Kneubühl, der in der Nacht auf Donnerstag im Bieler Linde-Quartier einen Polizisten angeschossen hat, befindet sich nach wie vor auf der Flucht. Die Kantonspolizei Bern hat umfangreiche Fahndungsmassnahmen ergriffen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Die Fahndung nach dem 67-jährigen Mann, der in der Nacht auf Donnerstag im Bieler Linde-Quartier einen Polizisten angeschossen hat und anschliessend in unbekannter Richtung geflüchtet ist, läuft auf Hochtouren. Nach wie vor steht ein Grossaufgebot von Einsatzkräften aus mehreren Kantonen im Einsatz, um den Mann anzuhalten. Dabei werden unter anderem Polizeihunde sowie ein Helikopter der Armee mit Wärmebildkamera eingesetzt. Zum Schutz der Bevölkerung hat die Kantonspolizei Bern ihre Präsenz in Biel und Umgebung erhöht.

Die Polizei geht davon aus, dass Peter Hans Kneubühl bewaffnet und gewaltbereit ist. Die Bevölkerung wird gebeten, sich dementsprechend vorsichtig zu verhalten und verdächtige Feststellungen umgehend auf die Hotline-Nummer 031 634 34 34 zu melden. Ausserdem bittet die Kantonspolizei Bern Personen, die Informationen über Peter Hans Kneubühl haben, sich umgehend zu melden. Der 67-Jährige ist rund zwei Meter gross und von schlanker Statur. Er hat weisse Haare und trägt einen weissen Stoppelbart. Er ist Brillenträger, trägt ein helles Hemd und dunkle Hosen.

Bilder des gesuchten Mannes und seines ihm ähnlich sehenden Vaters können unter der Internet-Adresse www.police.be.ch herunter geladen werden.

Do, 20 Uhr:

Schweiz aktuell vom 09.09.2010

Tagesschau vom 09.09.2010

Do, 22 Uhr:

10vor10 vom 09.09.2010

Fr, 07 Uhr:

In der Nacht auf Freitag ist der gesuchte Peter Hans Kneubühl erneut im Bieler Linde-Quartier in Erscheinung getreten und hat mehrere Schüsse in Richtung der Einsatzkräfte abgegeben. Verletzt wurde niemand. Die Fahndung nach dem flüchtigen Schützen läuft nach wie vor auf Hochtouren.

Seit Donnerstagmorgen fahndet ein Grossaufgebot der Kantonspolizei Bern mit Unterstützung von Einsatzkräften aus anderen Kantonen nach dem 67-jährigen Peter Hans Kneubühl, der in der Nacht auf Donnerstag im Bieler Linde-Quartier einen Polizisten angeschossen und schwer verletzt hat. Nachdem zunächst keine konkreten Anhaltspunkte zum Aufenthaltsort des flüchtigen Schützen vorlagen, trat dieser in der Nacht auf Freitag kurz nach 0030 Uhr erneut im Linde-Quartier in Erscheinung. Er gab im Bereich seines Hauses mehrere Schüsse in Richtung der Einsatzkräfte ab. Diese beantworteten das Feuer. In der Folge flüchtete Peter Hans Kneubühl in unbekannter Richtung. Verletzt wurde niemand.

In der Folge wurden die Einsatzkräfte vor Ort umgehend verstärkt und zusätzliche Suchmassnahmen eingeleitet. Dabei wurden im Gebiet des Linde-Quartiers Polizeihunde sowie ein Helikopter der Armee mit Wärmebildkamera eingesetzt. Dennoch konnte Peter Hans Kneubühl bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht angehalten werden. Zum Schutz der Bevölkerung wurde das Linde-Quartier, das am Donnerstagabend wieder für den Verkehr freigegeben worden war, erneut gesperrt.

Die Fahndung nach dem flüchtigen Schützen wird mit Hochdruck weitergeführt. Die Kantonspolizei Bern bittet die Bevölkerung, Vorsicht walten zu lassen und Ruhe zu bewahren. Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich umgehend unter der Telefonnummer 031 634 34 34 bei der Hotline zu melden. Peter Hans Kneubühl ist rund zwei Meter gross und von schlanker Statur. Er hat weisse Haare und einen weissen Stoppelbart. Er ist Brillenträger, trägt ein helles Hemd und dunkle Hosen. Bilder des gesuchten Mannes und seines ihm ähnlich sehenden Vaters können unter der Internet-Adresse www.police.be.ch herunter geladen werden.

Fr, 13 Uhr:

Tagesschau vom 10.09.2010

Fr, 18 Uhr:

Die polizeiliche Fahndung nach Peter Hans Kneubühl läuft nach wie vor auf Hochtouren. Neue Erkenntnisse und Hinweise aus der Bevölkerung haben bisher nicht zur Anhaltung des Täters geführt. Nach Einschätzung der Polizei besteht für die Bevölkerung keine unmittelbare Gefahr, trotzdem ist Aufmerksamkeit angebracht.

Die Fahndung nach Peter Hans Kneubühl läuft auch heute Freitag, 10. September 2010, unvermindert weiter. Das Grossaufgebot der Kantonspolizei Bern wird dabei von Einsatzkräften aus anderen Kantonen und des Bundes unterstützt. Neue Erkenntnisse und Hinweise aus der Bevölkerung haben zu verschiedenen Interventionen im Grossraum Biel geführt, der Gesuchte konnte bisher aber nicht angehalten werden.

Aufgrund der Erkenntnisse über Peter Hans Kneubühl gehen die Untersuchungsbehörden davon aus, dass sich seine Wut und sein gewalttätiges Verhalten primär gegen Verwaltungsstellen und vorab die Polizei richtet.

Diese Einschätzung ist Grundlage der polizeilichen Massnahmen im Linde-Quartier in Biel. Die Polizei muss auch damit rechnen, dass der Täter wiederum sein Haus aufsuchen wird. Darum überwacht die Polizei mit unverändert vielen Kräften das Quartier. Um diese aber nicht unnötig weiterhin grosser Gefahr auszusetzen, wird ein Teil der sichtbaren, uniformierten Präsenz durch getarnte Einsatzkräfte ersetzt.

Für die Bevölkerung besteht nach Einschätzung der Untersuchungsbehörden keine unmittelbare Gefahr. Trotzdem ist wegen seines unberechenbaren Verhaltens grosse Vorsicht angebracht. Die Polizei ersucht die Bevölkerung um Wachsamkeit. Allfällige Beobachtungen sollten möglichst rasch via Hotline (031 634 34 34) der Polizei gemel-det werden. Peter Hans Kneubühl ist vermutlich mit einem Gewehr bewaffnet. Er ist rund zwei Meter gross und von schlanker Statur. Er hat weisse Haare und einen weissen Stoppelbart. Er ist Brillenträger, trägt ein helles Hemd und dunkle Hosen. Bilder des gesuchten Mannes und seines ihm ähnlich sehenden Vaters können unter der Internet-Adresse www.police.be.ch herunter geladen werden.

Fr, 20 Uhr:

Schweiz aktuell vom 10.09.2010

Tagesschau vom 10.09.2010

Fr, 22 Uhr:

10vor10 vom 10.09.2010

Sa, 13 Uhr:

Tagesschau vom 11.09.2010

Sa, 15 Uhr:

Die Grossfahndung nach dem flüchtigen Schützen Peter Hans Kneubühl im Raum Biel läuft weiterhin auf Hochtouren. Am Samstag sprach Kommandant Dr. Stefan Blättler allen involvierten Einsatzkräften seinen Dank für ihr grosses Engagement aus. Er zeigte Verständnis für die Ängste mancher Quartierbewohner und versicherte, die Polizei setze weiterhin alles daran, den Täter anzuhalten.

Auch am Samstag hat die Kantonspolizei Bern im Verbund mit ihren Partnerorganisationen aus anderen Kantonen und des Bundes die Grossfahndung nach Peter Hans Kneubühl im Raum Biel mit Hockdruck weitergeführt. Kommandant Dr. Stefan Blättler bezeichnete es vor den Medien als oberstes Ziel, den flüchtigen Schützen anzuhalten, bevor er weitere Polizeiangehörige und allenfalls auch Drittpersonen gefährden könne. Er zeigte sich überzeugt davon, dass die Einsatzkräfte dieses Ziel gemeinsam erreichen werden. „Ich stehe voll und ganz hinter meinen Mitarbeitenden“, betonte der Kommandant, „und bin beeindruckt von der Art und Weise, wie sie mit der aussergewöhnlichen Lage umgehen.“ Er sprach ihnen angesichts der grossen Belastung seinen Dank für ihr Engagement aus.

Dr. Stefan Blättler bat die betroffene Bevölkerung um Verständnis für die Unannehmlichkeiten, die mit der gegenwärtigen Situation verbunden seien. Er äusserte seinerseits Verständnis für die Ängste mancher Quartierbewohnerinnen und -bewohner und versicherte, die Polizei werde alles tun, um der für alle Betroffenen äusserst belastenden Situation ein rasches Ende zu setzen. Der Polizeikommandant dankte den Bewohnerinnen und Bewohnern des Linde-Quartiers für ihre Geduld und bat sie, auch weiterhin Vorsicht walten zu lassen. Allfällige Beobachtungen sollten möglichst rasch via Hotline (Tel. 031 634 34 34) der Polizei gemeldet werden.

Matthias Herter, Leiter der Verhandlungsgruppe der Kantonspolizei Bern, gab gestützt auf die neusten Erkenntnisse der Polizei eine Einschätzung des Täters ab. Peter Hans Kneubühl habe sich akribisch auf eine bewaffnete Auseinandersetzung mit der Polizei vorbereitet. „Er hat mit einer unglaublichen Perfektion sämtliche Eventualitäten seines letzten, bewaffneten Konflikts mit den Behörden geplant.“ Trotz allen Risiken sei eine Kommunikation mit dem Täter jedoch nach wie vor eine Option, die geprüft werde.

Sa, 20 Uhr:

Tagesschau vom 11.09.2010

So, 13 Uhr:

Tagesschau vom 12.09.2010

So, 17 Uhr:

Ein Bekannter des flüchtigen Schützen Peter Hans Kneubühl hat sich mit einem Appell an dessen Adresse an die Kantonspolizei Bern gewendet. Darin fordert er diesen auf, mit ihm in Kontakt zu treten.

Beunruhigt über die Nachrichten im Zusammenhang mit der Fahndung nach Peter Hans Kneubühl, hat sich ein im Ausland lebender Bekannter des Flüchtigen an die Kantonspolizei Bern gewendet. In einem Appell an Kneubühls Adresse bietet er diesem seine Hilfe an und bittet ihn, mit ihm telefonisch unter der Nummer 031 634 73 42 oder auf dem Postweg in Kontakt zu treten. Zudem bittet er den flüchtigen Schützen, nicht vermeintliches Unrecht mit Unrecht zu vergelten. Aus persönlichen Gründen möchte der Bekannte seine Identität nicht offen legen. Sein handschriftlicher Appell sowie eine digitale Aufnahme seiner Stimme können unter der Internet-Adresse www.police.be.ch herunter geladen werden.

In der Zwischenzeit hat die Kantonspolizei Bern die Fahndung nach dem flüchtigen Pe-ter Hans Kneubühl mit unverminderter Intensität weitergeführt. Es bleibt das oberste Ziel, ihn anhalten zu können, bevor er weitere Personen gefährden kann. Sämtliche verfügbaren Informationsquellen werden ausgewertet, um Hinweise zu Kneubühls Aufenthaltsort zu gewinnen. Dazu gehören auch die Hinweise, die auf der Telefon-Hotline eingegangen sind. Weitere Hinweise sind willkommen (Telefonnummer 031 634 34 34).

Der Polizist, der in der Nacht auf vergangenen Donnerstag durch einen Schuss aus der Waffe von Peter Hans Kneubühl schwer verletzt wurde, befindet sich nach wie vor in Spitalpflege. Nach einer Operation konnte er in der Zwischenzeit von der Intensivstation auf die Pflegeabteilung verlegt werden.

Ob die Schulhäuser im Bieler Linde-Quartier ihren Betrieb morgen Montag wieder aufnehmen, ist zurzeit noch offen. Heute Sonntag um 1800 Uhr findet eine Koordinationssitzung zwischen Vertretern der Kantonspolizei Bern und den betroffenen Schulleitungen statt. Anschliessend wird über das weitere Vorgehen entschieden. Weitere Informationen dazu sind ab heute Sonntagabend im Internet auf der Homepage des Seeland-Gymnasiums Biel zu finden (www.slgb.ch).

Mo, 16 Uhr:

Zur Unterstützung des Bekannten des flüchtigen Peter Hans Kneubühl startet die Berner Kantonspolizei am Montag eine grosse Flugblatt-Aktion. Dazu wird unter anderem auch ein Kleinflugzeug eingesetzt. Unterdessen geht die gross angelegte Fahndung weiter. Umfassende Abklärungen werden unter anderem auch am Domizil des Schützen getätigt.

Der Bekannte, der bei der Kantonspolizei Bern um Unterstützung bei der Kontaktaufnahme mit Peter Hans Kneubühl ersucht hatte, wendet sich nun mit einer Flugblatt-Aktion an den Flüchtigen. Das Schreiben mit einem Foto des im Ausland Lebenden wird an verschiedenen öffentlichen Plätzen in der Region aufgehängt. Zudem wird gegen Abend ein Kleinflugzeug eingesetzt, welches die Flugblätter abwerfen soll.

Unterdessen wurde die Fahndung mit einem Grossaufgebot fortgesetzt. Die Fahndung läuft weiterhin auf Hochtouren. Unter anderem werden umfassende Abklärungen am Wohnort von Peter Hans Kneubühl getätigt. Oberstes Ziel ist weiterhin, Peter Hans Kneubühl so rasch wie möglich anzuhalten. In diesem Zusammenhang wurde auf der Website der Berner Kantonspolizei www.police.be.ch ein neues Foto des Flüchtigen veröffentlicht. Weitere sachdienliche Hinweise sind willkommen (Telefonnummer 031 634 34 34).

Nach wie vor geht die Kantonspolizei Bern davon aus, dass vom Flüchtigen keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung ausgeht. Unbeteiligte werden dennoch gebeten, keine unbedachten Schritte zu unternehmen und sich nicht selbst in Gefahr zu bringen.

Mo, 20 Uhr:

Schweiz aktuell vom 13.09.2010

Tagesschau vom 13.09.2010

Mo, 21 Uhr:

Im Zuge der Fahndung nach Peter Hans Kneubühl ist am Freitagabend im Bieler Lindenquartier ein Mann angehalten worden. Dieser hatte sich zuvor äusserst verdächtig verhalten und trug ein Nachtsichtgerät auf sich.

Die Kantonspolizei Bern war am Freitagabend wie angekündigt im Rahmen der Suche nach Peter Hans Kneubühl mit einem Grossaufgebot im Lindenquartier präsent. Dies weil sich dieser am Vorabend seinem Haus genähert hatte. Schliesslich wurde am späten Abend eine männliche Person ausgemacht, die sich verdächtig verhielt. Die Person wurde während längerer Zeit beobachtet, wie sie mit anderen Personen sprach und das Quartier auskundschaftete. Zudem trug sie ein Nachtsichtgerät auf sich.

Nach längerer Observation entschloss man sich, den Mann anzuhalten. Auf Grund der Gefährdungslage erfolgte dies durch ein Sondereinsatzkommando. Es wurde alsdann festgestellt, dass es sich nicht um den Gesuchten handelte. Auf Grund des verdächtigen Verhaltens und des Nachtsichtgerätes wurde der Mann zur Kontrolle auf die Polizeiwache gebracht.

In einer Befragung gab der Mann an, er habe an diesem Abend schauen wollen, was mit dem Gesuchten passiert sei. Vor Ort habe er dann mit Personen gesprochen und sich nach dem Haus erkundigt. Er habe dann mit seinem Nachtsichtgerät nach Polizisten Ausschau gehalten. Im Gegensatz zu seiner Darstellung in den Medien äusserte er gegenüber der Polizei, dass er sich bewusst sei, dass er dem Gesuchten ähnlich sehe.

Der Mann wurde schliesslich wieder entlassen und auf seine rechtlichen Möglichkeiten aufmerksam gemacht.

Di, 14 Uhr:

Bei der Fahndung nach dem flüchtigen Peter Hans Kneubühl haben sich zahlreiche Ermittlungsansätze ergeben. Die gefundenen Gegenstände und Akten verdichten das Bild von Peter Hans Kneubühl. Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren. Der Kommandant der Kantonspolizei Bern, Stefan Blättler, bedankt sich für die Unterstützung von zahlreichen Seiten.

Der Kommandant der Kantonspolizei Bern, Stefan Blättler, hat den in der Nacht auf vergangenen Donnerstag von Peter Hans Kneubühl mit einem Schuss schwer verletzten Polizisten im Spital besucht. Dessen Zustand ist weiterhin stabil. Der Kommandant zeigte sich zuversichtlich, dass der Heilungsprozess des Polizisten positiv verlaufen wird. Er dankt zudem für die Anteilnahme und Unterstützung aus der Öffentlichkeit, der Politik und den Behörden.

Unterdessen haben sich bei der Fahndung nach dem flüchtigen Peter Hans Kneubühl zahlreiche Ermittlungsansätze ergeben. Zudem haben bei Hausdurchsuchungen sichergestellte Gegenstände, darunter zahlreiche Briefe und versteckte Waffen, das Bild von Peter Hans Kneubühl verdichtet. Die Ermittlungen laufen nach wie vor mit einem unveränderten Grossaufgebot. Die Kantonspolizei Bern ist zuversichtlich, Peter Hans Kneubühl zu finden.

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