Luzerner Clubs locken die Partygirls – legal oder nicht?

Gratiseintritt nur für Frauen - Diskriminierung?

Gratiseintritt nur für Frauen - Diskriminierung?

Immer mehr Clubs bieten zusätzliche Dienstleistungen für ihre weiblichen Besuchern. Egal ob Gratiseintritt, VIP-Zugang, besonderer Eingang, Stretchlimousine, Styling, Welcome-Drink oder Champagner, alles ist den Clubbetreiber recht um weibliches Publikum zu gewinnen. Doch sind solche Aktion legal oder werden sie als Diskriminierung eingestuft?

Der Luzerner Club Pravda lockt jeden Freitag die Frauen ins . So kommen die weiblichen Partygäste gratis in den Club und geniessen anschliessend einen kostenlosen Welcome-Drink. Betreiber des Pravda Philipp Waldis meint dazu: “Die Frauen sind froh wenn sie nicht in der Unterzahl sind”.

Etwas weiter geht der Clup Opera am Pilatusplatz. Die Frauen müssen nicht anstehen und können direkt an der Schlange vorbei in den Club. Ebenfalls können sich die Frauen vor dem Clubbesuch mit einer Stretchlimousine und Gratis-Champagner durch die Stadt Luzern chauffieren lassen. “Einmal im Monat verwöhnen wir die weiblichen Gäste ganz besonders: Profis lackieren gratis die Nägel und machen ihnen die Frisur”, sagt Opera-Betreiber Milos Kant.

Sie alle wollen mit den weiblichen Besuchern die Männer anlocken. Doch gehen solche Lockangebote in Ordnung? Nein finden die Österreicher. Dort gelten solche Lockangebote als Diskriminierung gegenüber den Männern. Ebenfalls gilt seit 2008 in Österreich das Gleichstellungsgesetz auch für Dienstleistungen. Also unter anderem auch für Clubeintritte. In der Schweiz gilt dieses Gleichstellungsgesetz hingegen nur für Arbeitsverträge. Deshalb ist dieses Vorgehen der Clubs in der Schweiz erstmal legal.

Im Parlament ist man gemischter Meinung. SP-Kantonsrätin Luzern Lotti Stadelmann Eggenschwiler meint dazu: “Ich hoffe, die jungen Frauen realisieren, was mit ihnen gespielt wird. Die grüne Kantonsrätin Monique Frey findet es in Ordnung solange das ganze nicht an ein bestimmtes Erscheinungsbild, wie tiefer Ausschnitt, geknüpft wird.

Ich selber bin der Meinung der SVP. Die Clubbetreiber sollen solche Angebote machen, müssen aber wissen, dass ich dann ihr Lokal zukünftig meide.

saschak.ch unterstützen

  • schmidt

    merkwuerdig,dass eben das biest namens m.kant/opera/ sich um die frauen kuemmert–in tschechien/pilsen/2006 vergewaltigte er ein 16 jaehriges maedchen-er wurde nicht angezeigt-die eltern erhielten von ihm 10.000eur-zusaetzlich hatte KANT viele firmen in cz.betrogen und die austattung des opera clubs nicht vollkommen bezahlt/40%/