
Kino.to ist Geschichte
Nachdem heute morgen um 9 Uhr Europa-weit Razzien auf die Betreiber von kino.to stattfanden, wurde die Seite am Mittag aus dem Netz genommen. Für viele Konsumenten, die Seite hatte 4 Millionen Besucher täglich, ist dies ein grosser Verlust. Doch was für alternativen gibt es?
Razzia auf Kino.to-Betreiber.
Heute Morgen stürmten einige hundert Polizisten in den Ländern Deutschland, Spanien, Frankreich und den Niederlanden zeitgleich die Wohnungen von den Betreibern der beliebten “Streaming-Seite” kino.to. (Auf dieser Seite konnte man “alle” Kinofilme und Serien, oftmals sogar vor der eigentlichen Veröffentlichung, anschauen.) Alleine in Deutschland (Leipzig, Hamburg, Bremen, Nürnberg, Minden, Berlin und Zwickau) stürmten 250 Polizisten gleichzeitig 20 Wohnungen und nahmen 13 Männer fest.
Ist die Seite überhaupt illegal?
Kino.to speicherte die Filme/Serien nicht auf ihren Servern, sondern verlinkte auf weitere Streaming-Seiten, welche den gewünschten Film anbot. Doch genau dieses verlinken auf eine Seite mit illegalem Inhalt ist bereits strafbar. Und Kino.to machte dies millionenfach.
Alternativen
Bei solchen (illegalen) Seiten ist es so, dass eine grosse verschwindet und einige tausend kleine wieder nachziehen, bis auch diese eine grosse Besucherzahl erreichen und geschlossen werden. Wer ein wenig googelt (Stichwort NOX), der findet tausende Alternativen zu Kino.to. Viele dieser Angebote.
Ich bitte euch, keine Links in den Kommentaren zu solchen Seiten zu hinterlassen. ICH würde mich ansonsten strafbar machen. Ausserdem muss sowieso jeder Kommentar mit einem Link zuerst von mir bestätigt werden, deshalb werded ihr mit SOLCHEN Links keine Chancen haben. Danke für euer Verständnis!

