Hitzefrei? NEIN!

Die wenigsten möchten diese Tage hinter dieser Fassade arbeiten.

Die wenigsten möchten diese Tage hinter dieser Fassade arbeiten.

In der Schweiz herrschten heute Temperaturen von weit über 30 Grad. Eigentlich hätten wir es verdient hitzefrei zu bekommen. Selbst Klimaanlagen kommen teilweise an den Anschlag. Grund für die Suva zu handeln. Doch hitzefrei gibt es trotz allem nicht (in der Schweiz).

36 Grad wurden heute Nachmittag in Basel gemessen. Selbst bei uns im Büro stieg das Thermometer auf 29 Grad an. Kaum zu denken, wie es momentan wäre auf dem Bau zu arbeiten.

Deshalb fordert die Suva (Schweizerische Unfallversicherungsanstalt) 5 Minuten Pause pro Stunde ab 30 Grad im Schatten. Ab 35 Grad soll sogar 15 Minuten pro Stunde Pause gemacht werden. Zusätzlich soll für künstliche Beschattung gesorgt werden. Das Heben und Tragen soll in die frühen Morgenstunden verschoben werden.

Doch ab wie viel Grad gibt es eigentlich Hitzefrei? In der Schweiz gar nicht, da es kein Gesetz gibt, welches dies dem Arbeitgeber vorschreibt. Anders sieht es in Deutschland aus. Seit dem 23. Juni 2010 ist folgendes Gesetz in Kraft: Bei Arbeitsplatztemperaturen zwischen 26 Grad und 30 Grad soll der Arbeitgeber zusätzliche Maßnahmen ergreifen wie Lockerung der Bekleidungsvorgaben oder kostenloses Trinkwasser. Ab 30 Grad werden solche Maßnahmen zur Pflicht. In Räumen in denen es heißer als 35 Grad ist, darf nicht gearbeitet werden. Ebenfalls gilt in den Schulen: Wird die Raumtemperatur von 25. Grad morgens um 11 Uhr überschritten, so fällt der Unterricht für den Rest vom Tag aus.

Doch die nächste Abkühlung folgt. Heute Abend sollen kräftige Gewitter über die Schweiz fegen mit Windgeschwindigkeiten bis 100 Stundenkilometer.

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ein Kommentar

  1. im zürisee baden kühlt immer super ab xD und heute ist ja bereits wieder kühler

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