Nur der Gedanke zählt, so heisst es wenn man das perfekte Geschenk sucht, und so wird es nun wahrscheinlich auch vermehrt in Kliniken zu und her gehen. Britische und belgische Forscher konnten einem, im vegetativen Koma liegenden einfache Fragen stellen und durch eine Hirnströme-Analyse die Antworten herauslesen.

Es wurden zu Beginn nur einfache Fragen gestellt, wie z.B. “Ist der Name deines Vaters: Alexander?” Die Medizin ist noch viel stärker am forschen solcher Methoden interessiert. Die Zeitung “Herald Tribune” betitelt das Experiment (und dessen Resultat) als Bahnbrechende Innovation in der Koma-Forschung.

Dieser neue Schritt in die Welt der Gedanken solle auch in Zukunft vermehrt Hirngeschädigten und/oder im Koma-ligende dazu zu bewegen mit den Ärzten zu kommunizieren.

Es gibt auch schon die ersten Gegner und Skeptiker, betitelt mit “Lasst uns doch wenigstens unsere Gedanken in Ruhe” kontern Ärzte, Experten und Sympatisanten der “Gedanken-lese”, “Man kann danach wenigstens die Patienten fragen ob sie am Leben gelassen werden wollen oder nicht.”

Jedoch gibt es auch medizinische Spassbremsen welche finden “Nur weil ein Gentlemen ‘klare’ Antworten geben konnte heisst das nicht das diese Gedankenleserei bei jedem so gut klappe”. Eine weitere Frage welche in den Raum geworfen werden könnte, ist, kann man bald auch von “wachen” Menschen Gedankenlesen würde dies vielleicht bei der Verbrechensbekämpfung helfen oder würde es nur die Spionage erleichtern.

Wie dem auch ist, ich hoffe das ich in Zukunft nicht meine Gedanken mit 128Bit zu verschlüsseln habe…