Freeski so stark wie noch nie

Iouri Podladtchikov
Iouri Podladtchikov im Snowboarden, Mat Rebeaud im FMX, Sandro Dias im Skateboarden und ein regelrechtes Wunschkonzert der Weltbesten im Freeski: Die Fahrerlisten Europas grösster Freestylesport-Veranstaltung garantieren sportliche Höchstleistungen. Erfreulich in diesem Jahr: Dank der Konzentration auf zwei Tage sind am Samstag garantiert alle geladenen Big Names am Start.
Während in den vorigen Jahren die Grossen der Disziplinen auf die Qualifikationen von Freitag und Samstag verteilt wurden, garantiert die Konzentration auf zwei Tage in diesem Jahr erstmals den Auftritt sämtlicher Top-Athleten am Samstag. Die Wettkämpfe vom Samstag werden damit noch beeindruckender und kündigen an, was in den Finals vom Sonntag an Spektakel geboten wird. Gerade in der Disziplin Freeski stehen Namen wie Jon Olsson (SWE), Simon Dumont (USA), Andreas Håtveit (NOR), TJ Schiller (CAN), Jacob Wester (SWE), Sammy Carlson (USA) oder Elias Ambühl (SUI) für Wettkämpfe der Extraklasse. Noch nie konnten die Veranstalter das Startfeld im Freeski so schnell füllen, noch nie war es so hochkarätig. «freestyle.ch ist mein persönlicher Lieblingsevent. Mit dem starken Fahrer-Line-Up in diesem Jahr werden wir definitiv komplett neue und noch fettere Tricks auspacken müssen», bestätigt auch der Sieger von 2008, Jacob Wester.
In der ältesten freestyle.ch-Disziplin, dem Snowboarden, liefert Zürich selbst einer der viel versprechendsten Anwärter auf den Titel: der Sieger der X-Games Europe, Iouri Podladtchikov. «Letztes Jahr hat mich meine Heimatstadt zum crossover.champ gewählt. Dieses Jahr will ich den Zürchern mit dem Sieg im Snowboarden unbedingt dafür Danke sagen!», so Podladtchikov zu seiner Teilnahme. Dass die Form stimmt, hat Podladtchikov und auch sein bestätigter Teamkollege Christian Haller im August bereits bewiesen: An den Burton New Zealand Open im August entschied Podladtchikov den Halfpipe-Event für sich, Haller gewann im Slopestyle. Die beiden starken Schweizer werden sich bei freestyle.ch unter anderen gegen den Olympia-Zweiten und TTR-Overall-Champ Peetu Piiroinen (FIN) oder den Air&Style-Gewinner Marko Grilc (SLO) behaupten müssen.
Richtig heiss dürfte es auch im FMX werden: Nach einer verletzungsbedingten Pause anfangs Jahr kämpft sich der Schweizer Vorzeige-FMXer Mat Rebeaud aktuell gerade zurück an die Weltspitze. An den Red Bull X-Fighters in Madrid holte er sich den 2. Platz. Hinter sich lassen konnte Rebeaud in Madrid den Vorjahressieger von freestyle.ch, Dany Torres (ESP). Damit dürfte es bei freestyle.ch zu einem alt bekannten Länderduell kommen: Ob wie meist im Tennis und manchmal im Fussball die Schweiz Spanien bezwingen kann, wird sich zeigen.
Im Skateboarden trumpft die Startliste ebenfalls mit Namen auf, die für internationale Klasse stehen. Allen voran der Liebling des Zürcher Publikums, Sandro Dias (BRA). 2009 noch hatte er in Zürich mit den Folgen einer Verletzung zu kämpfen. Der talentierte Jungspund Paul-Luc Ronchetti (GBR) nutze dies zu seinen Gunsten, und gewann überraschend. Nun zeigte Dias aber jüngst mit einem 5. Platz an den X-Games, dass die Form stimmt. Erwartbar ist, dass der ambitionierte Brasilianer nicht nur versucht, sich den Sieg im Skateboarden zu sichern, sondern auch seine höchsten Airs auspackt, um am Samstagabend vom Publikum zum crossover.champ gewählt zu werden.
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