
Lauerz mit Blick Richtung Mythen
Gestern lies ich mich bei der Eröffnung des neuen Logisticenters in Willisau LU von der Brack Electronics AG von der Parrot AR.Drone überzeigen. An diesem schönen Wochenende konnte ich die Drohne bestens testen und einige tolle Bilder und Videos aufnehmen.

Lauerz mit Blick Richtung Mythen
Kauf der Drohne
Gestern Nachmittag ging ich nach Willisau LU zur Eröffnung des neuen Logistikcenters von Brack Electronics AG. Einer der unzähligen Stände war von Parrot bzw. über die AR.Drone. Die AR.Drone 2.0 ist ein Quadrokopter, welcher mit Android und iOS gesteuert werden kann und eine HD-Kamera beherbergt.
Bereits im Vorfeld war ich relativ gut über diese Drohne informiert. Mir war ebenfalls bekannt, dass diese Drohne, welche seit zwei Wochen auf dem Schweizer Markt ist, enorm vergriffen ist. Als ich plötzlich vor diesem Gadget stand, bekam ich funkelnde Augen.
Ich unterhielt mich kurz mit einem Herr am Stand und durfte später die Drohne ebenfalls selber fliegen. Nach der einen Flugminute verspürte ich den Drang, ebenfalls eine solche Drohne zu besitzen. Das Fliegen dieser “Bild- und Video-Kamera” macht enorm Spass und ist ein perfektes Spielzeug für grosse Jungs.

Talkessel Schwyz mit den Mythen im Hintergrund
erster Flugübungen
Einen ersten Testflug startete ich gestern Abend auf einem abgelegenen Platz am Dorfrand. Anfangs erschrak ich, als die Rotoren starteten, da ich nicht mit solchen Umdrehungen bzw. Windstössen rechnete.
Nun begannen die ersten Flugbewegungen auf Kopfhöhe. Nachdem die nötigsten Flugmanöver geflogen wurde, erhöhte ich die Sperre von drei Meter über Boden auf 30 Meter. Mit einer Steigung von 2 Meter pro Sekunde ging der Quadrokopter auf eine Höhe von 30 Meter. Der Blick auf mein Tablet, welches via Wireless ein Liveview der Kamera an der AR.Drone anzeigte, verriet mir, dass die Aussicht aus dieser Höhe bereits beachtlich ist. Ich schoss meine ersten Bilder aus dieser Höhe.

Brunnen “Schulhausplatz Turmschulhaus” mit Blick Richtung See
Erster Absturz aus 30 Meter
Beim schnellen Sinken, ebenfalls mit 2 Meter pro Sekunde, kam die Drohne ins “schwadern” und kam unkontrollierbar vom Himmel. Heute, nach drei weiteren Flügen, wüsste ich wie in einem solchen Fall zu reagieren, doch gestern Abend war ich noch unerfahren, so dass die Drohne leicht gebremst auf dem Asphalt aufschlug. In diesem Moment pochte mein Herz extrem. Habe ich soeben mein teures Spielzeug verschrottet? Die Antwort kam nach einer neuen Initialisierung des Quadrokopters: Er läuft!
Heute klappte die Navigation immer besser, so dass ich nun behaupten kann, das Flugobjekt auch bei kleineren Windstössen problemlos zu steuern.

Brunnen Sportplatzweg mit Blick Richtung Fronalpstock
technische Grenzen
Selbstverständlich kann ich mit diesem Quadrokopter nicht nach Italien ans Meer und wieder zurück fliegen. Die Flugdauer ist mit dem 1000 mAh Akku auf ca. 12 Minuten begrenzt.
Weiter muss zwischen dem Steuergerät, in meinem Fall das Tablet, und der AR.Drone jederzeit eine Wifi-Verbindung vorhanden sein. Ich vermute, dass man auf einem offenen Feld ohne grösseren Störsignalen, Distanzen von ca. 300 Meter problemlos überwältigen kann.
Die AR.Drohne kann softwarbedingt, allerdings maximal auf eine Höhe von 100 Meter steigen. Mit dieser Höhe wird ebenfalls die Maximalhöhe für Modellflugzeuge nicht überschritten.
Sollte das Signal abbrechen oder die Distanz zu gross sein, so fliegt die Drohne zur letzten bekannten Position des Steuergerät.

Fussballplatz Brunnen
Fazit
Das fliegen der AR.Drohne macht enorm Spass. Das kleine und relativ leise Flugobjekt reagiert auf engstem Raum sehr präzise. Ausserdem macht die Drohne akzeptable Bilder und Videos und ermöglicht in einer völlig neuen Perspektive zu fotografieren. Ausserdem darf man sicher sein, dass man an einem gut frequentierten Flugort die volle Aufmerksamkeit bekommt.

AR.Drone über Brunnen mit Blick aus dem “Cockpit”



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