
Ping, das Facebook-Kleid
Was bitteschön soll ein Facebook-Anzug sein? Genau diese Frage stellte ich mir auch. Doch inzwischen weiss ich, dass es sich dabei um ein Kleidungsstück handelt welches Facebook ist. Durch verschiedene Aktivitäten mit dem “Mantel” löst man unterschiedliche Funktionen auf Facebook aus. Solltest du je jemanden mit einem solchen Mantel sehen welcher die Kapuze überzieht, so hat er gerade einen Freunden angenommen.
Unglaublich was es inzwischen alles gibt. Ein Facebook-Mantel? Wie irre ist das denn?
Ja, ich gebe zu, auch ich greife gerne von überall auf Facebook zu, aber mir käme es nie in den Sinn, einen solchen “ausserirdischen” Anzug namens “Ping” zu tragen. Aber dieser “ausserirdische” Anzug könnte etwa gleich viel wie mein iPhone.
Die Aktionen werden allerdings nicht durch klicken oder touchen ausgeführt sondern durch Auf- und Absetzen der Kapuze, des Öffnens und Schliessen des Reissverschlusses oder durch offenes oder geschlossenes Tragen des Gürtels. So kann man Statusnachrichten veröffentlichen, mit Freunden kommunizieren oder Freunde annehmen oder ablehnen.

die Tastatur von Ping
Doch wie funktioniert das ganze? Im Stoff sind kleine Sensoren eingebracht, welche die verschiedenen Statusse registriert. Durch einen kleinen Computer werden so die verschiedenen Funktionen angesteuert.
Eine Facebook-Applikation ermöglicht zudem die (Vorab-)Anpassung der zu verschickenden Nachrichten. Der ”Ping”-Träger kann dann je nachdem, an welchem Ort oder in welcher Stimmung er sich befindet oder welchen Kontakt er anschreiben möchte, die entsprechende Nachricht rausschicken. Vergleichbar den SMS-Vorlagen und belegbaren Kurzwahltasten, wie man sie von Handys kennt.
Entworfen wurde der Anzug von der Designerin Jennifer Darmour.


