Battlefield 3: EA-Spyware prüft Game-Lizenzen

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Battlefield 3 soll laut ersten Meinungen ganz schön etwas hergeben. Trotz allem häufen sich auf Amazon die negativen Bewertungen. Der Grund ist nicht das Spiel selber, sondern das von Electronic Arts (EA) mitgelieferten Downloadportal Origin. Dieses sendet EA brisante Daten wie IP-Adresse, Software- und Hardwareausstattung des Rechners zu. Ebenfalls soll es möglich sein zu prüfen, ob der Gamer für andere EA-Spiele eine bezahle (nicht gecrackte) Lizenz verwendet. Ausserdem dürfen diese Daten an dritte, nicht benannte Partner, für Marketin-Zwecke weitergegeben werden. So steht es in den Nutzerbedingungen.
Wer dies nicht wolle, der soll laut EA, keine Software aus dem Hause EA installieren. Diese will der grösste Teil der Spieler so nicht akzeptieren und boykottieren deshalb das Game. Juristen sehen in den Nutzungsbedingungen und den Endkunden-Lizenzvertrag sogar “umfangreiche Verstösse gegen Verbraucher- und Datenschutzrechte”. Die Software Origin gleiche einer Spyware. Der von Spiegel Online befragte Richter im Fachgebiet Medienrecht, Thomas Hoeren, nannte die Nutzungsbedingungen “null und nichtig”.
Das Spiel Battlefield 3 ist das erste Spiel, welches mit dem Origin Client in den Verkauf kam. Geplant war es von EA, dass jedes zukünftig veröffentliche Spiel das Downloadportal Origin beinhaltet. Ob dies effektiv so durchgesetzt wird ist fraglich. Ich denke, dass das Fiasko vor geplant ist, wenn EA nicht schnell einlenkt, und Origin abschaltet. Andersherum sind die Softwarehersteller so verzweifelt über Raubkopien, dass sie gerade in diesem Bereich vieles in Kauf nehmen.
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