März 2010

Soziale Netzwerke und deren Büro: Facebook

Eingang zum Facebook-Büro

Eingang zum Facebook-Büro

In sechs Teilen stelle ich euch die Büros der grössten sozialen Netzwerken des Internets vor. Heute beginnen wir mit den Räumlichkeiten von Facebook.
Ich denke über Facebook muss ich nicht viel erklären. Dennoch kann ich es nicht lassen einige Fakten zu erwähnen:

  • 400 Mio. Mitglieder sind auf Facebook registriert
  • Facebook liefert jede Sekunde 600.000 Bilder aus
  • Die Webseite läuft auf rund 30.000 Servern
  • Jeden Tag werden 1 Milliarde E-Mails von Facebook versendet
  • Pro Tag fallen 25 TB Logdaten an
  • 100 Millionen Suchanfragen werden täglich bearbeitet
  • Über 15.000 Webseiten nutzen Facebook Connect
  • Über 3,9 Billarden Feed-Aktionen werden jeden Tag verarbeitet

Die Büros befinden sich in Kalifornien, genauer gesagt in Palo Alto und dient 700 Mitarbeitern. Das Gebäude wurde ursprünglich in den sechziger Jahren erbaut und diente als Labor. Diese Vergangenheit versuchten die Designer zu bewahren, so wurden beispielsweise viele der früheren Labortische in das Arbeitsumfeld integriert.

I am a Rockstar! – Teil 1

saschak.ch sucht den Rockstar (SSDR)

saschak.ch sucht den Rockstar (SSDR)

Dies ist Teil 1, von einer 6-teilig geplanten “Reportage” über kleine Grössen und Berühmtheiten im Web. Oft sind diese VIPs in der grossen TV- Welt nicht bekannt aber im Netz, Rockstars. Ich mache mich auf die Suche nach DEM Rockstar. Heute: Er ist 5-jährig, spricht Japanisch, und hat eine Ukulele. 8-)
Hat er das Zeug zum Rockstar? Vor knapp einem Jahr hat er zusammen mit seiner Mutter aus dem TV gelernt “Uke” zu spielen. Mit dem letzten Video das vom Youtube-Account (wecher auf die Mutter lautet) hochgeladen wurde, hat der Kleine “lächerliche” 16’391’753 Views geerntet. Talent oder Looser? Wertet selbst!

Hier 2 Videos von ihm. Als erstes, das 16 Mio-Views schwere Video und anschliessend eines welches nur knapp 2 Mio Views hat.

YouTube Preview Image YouTube Preview Image

Portemonai vermisst

Heute Morgen hab ich auf dem Weg von der Kantonalbank bis zum Bahnhof mein Portemonai verloren und nicht wieder gefunden. In meinem Portemonai sind unter anderem auch meine Visitenkärtchen. Deshalb sollte der Finder den Weg auch auf meine Homepage finden. Bitte nimm mit mir Kontakt auf: webmaster / at \ saschak.ch.
Sollte sich niemand bis Donnerstag melden, so werden rechtliche Schritte in die Wege geleitet.

Terroranschlag in Moskauer Metro

Dieses Bild bot sich den vorbeifahrenden Passagieren run 50 Meter unter dem Boden

Dieses Bild bot sich den vorbeifahrenden Passagieren rund 50 Meter unter dem Boden

In Moskau gingen heute morgen zwei Bomben hoch. Beide wurden in der Moskauer Metro gezündet. Jeweils beim Halt in einer gut bevölkerten Station. Auch die Helfer sollte die dritte Bombe in den Tod reissen.

Heute morgen war der Himmel über Moskau mit grauen Wolken verhangen. Auch die Temperaturen sind mit Null Grad für unsere Verhältnisse kühl. Wie jeden Montag mussten die Menschen auch heute Arbeiten gehen. Dazu nutzen rund 9 Millionen Moskauer die Metro.

Pünktlich zur Rush-Hour um 07:56 Uhr gab es in der U-Bahn-Station Lubjanka einen knall. Kurze Zeit später stellt sich heraus, es war eine Bombe welche von einer Frau gezündet wurde welche im haltenden Zug blieb.

Menschen, welche zu diesem Zeitpunkt in dieser U-Bahn unterwegs waren präsentierte sich ein schreckliches Bild. Überall war Blut verschmiert. Körperteile von Menschen lagen herum. Menschen starben vor ihren Augen und überall waren (Angst-)Schreie zu hören. Zudem füllten sich die Gänge der Station mit Rauch, so dass man teilweise kaum den Ausgang fand.

so sah es kurz nach der Explosion aus

so sah es kurz nach der Explosion aus

Da weitere Züge auf dieser Linie unterwegs waren, bot sich ebenfalls ein bleibendes Bild für die vorbeifahrenden Passagiere. In der Station stand alles still. Nur tote Menschen sassen noch im Zug oder lagen auf dem Peron herum.

Nur 44 Minuten später wurde rund 8 Kilometer südlich von Lubjanka in der Stadtion Kulturpark eine weiter Bombe gezündet. Logischerweise war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr viele Krankenwagen verfügbar, weil die meisten bereits im Stadtzentrum waren. Kurze Zeit später konnte eine weiter Bombe in dieser U-Bahnstation entschärft werden. Sie sollte alle Helfer ebenfalls in den Tod reissen.

Mit dieser realistischer(!) Schilderung dieses schwarzen Montages für Moskau möchte ich ausdrücken wie perfid gewisse Menschen oder Menschengruppen sein können.

Inzwischen spricht man von 38 Toten und 100 teils schwer Verletzten.

Solche verabscheuungswürdige Angriffe sind durch nichts zu rechtfertigen, und ich verurteile sie in aller Schärfe. Man plante bewusst die Helfer ebenfalls in die Luft zu sprengen. Ich möchte allen Familien und Freunden der Opfer mein tiefes Beileid aussprechen.

Tagesschau vom 29.03.2010

Luzerner Clubs locken die Partygirls – legal oder nicht?

Gratiseintritt nur für Frauen - Diskriminierung?

Gratiseintritt nur für Frauen - Diskriminierung?

Immer mehr Clubs bieten zusätzliche Dienstleistungen für ihre weiblichen Besuchern. Egal ob Gratiseintritt, VIP-Zugang, besonderer Eingang, Stretchlimousine, Styling, Welcome-Drink oder Champagner, alles ist den Clubbetreiber recht um weibliches Publikum zu gewinnen. Doch sind solche Aktion legal oder werden sie als Diskriminierung eingestuft?

Der Luzerner Club Pravda lockt jeden Freitag die Frauen ins . So kommen die weiblichen Partygäste gratis in den Club und geniessen anschliessend einen kostenlosen Welcome-Drink. Betreiber des Pravda Philipp Waldis meint dazu: “Die Frauen sind froh wenn sie nicht in der Unterzahl sind”.

Etwas weiter geht der Clup Opera am Pilatusplatz. Die Frauen müssen nicht anstehen und können direkt an der Schlange vorbei in den Club. Ebenfalls können sich die Frauen vor dem Clubbesuch mit einer Stretchlimousine und Gratis-Champagner durch die Stadt Luzern chauffieren lassen. “Einmal im Monat verwöhnen wir die weiblichen Gäste ganz besonders: Profis lackieren gratis die Nägel und machen ihnen die Frisur”, sagt Opera-Betreiber Milos Kant.

Sie alle wollen mit den weiblichen Besuchern die Männer anlocken. Doch gehen solche Lockangebote in Ordnung? Nein finden die Österreicher. Dort gelten solche Lockangebote als Diskriminierung gegenüber den Männern. Ebenfalls gilt seit 2008 in Österreich das Gleichstellungsgesetz auch für Dienstleistungen. Also unter anderem auch für Clubeintritte. In der Schweiz gilt dieses Gleichstellungsgesetz hingegen nur für Arbeitsverträge. Deshalb ist dieses Vorgehen der Clubs in der Schweiz erstmal legal.

Im Parlament ist man gemischter Meinung. SP-Kantonsrätin Luzern Lotti Stadelmann Eggenschwiler meint dazu: “Ich hoffe, die jungen Frauen realisieren, was mit ihnen gespielt wird. Die grüne Kantonsrätin Monique Frey findet es in Ordnung solange das ganze nicht an ein bestimmtes Erscheinungsbild, wie tiefer Ausschnitt, geknüpft wird.

Ich selber bin der Meinung der SVP. Die Clubbetreiber sollen solche Angebote machen, müssen aber wissen, dass ich dann ihr Lokal zukünftig meide.