November 2009

Transilvania Deluxe-Festival

Transilvania Deluxe-Festival Backstage Video

Nach einer sehr windigen Fahrt mit dem Roller nach Erstfeld erreichte ich am Sonntag Morgen um etwa 01:00 das Transilvania in Erstfeld.
An der Kasse meldete ich mich mit meine Anliegen.Ich musste kurz warten. Nach etwa zwei Minuten kam ein Mann zu mir mit dem ich via VIP Eingang an der Kollonne vorbei konnte. Anschliessend drückte er mir ein Backstagepass in die Hand und verabschiedete sich mit den Worten: “Falls es Probleme geben sollte, so findest du mich hier”.
Ich ging durch eine Tür die Treppe hoch. Oben angekommen kam ich in einen Raum welcher einen Launchbereich, eine Bar sowie eine Tanzfläche beherbergte. Ich schaute mich kurz um und wollte mich schon Ärgern, dass ich die falsche Tür nahm, da bemerkte ich etwas versteckt eine weitere Treppe.
Ich ging die Treppe herunter und kam durch einen Gang welcher eher einem Minentunnel glich. Am Ende dieses Ganges war ei grosser Raum. Am Eingang zu diesem Raum standen zwei grosse Gruselfiguren. Ich war nun in der Disco Transilvania.
Als ich mich umschaute hatte ich eher das gefühl in einem Schloss zu sein als in einer Disco. Überall waren rote Friedhofskerzen angezündet sowie Fledermäuse und Spinnennetze.
Vorne war die Bühne auf dem ein grosses DJ-Pult stand wo gerade Christopher S. mixte. Ich kämpfte mich durch die Menge nach vorne.
Vorne angekommen ging ich in den Backstagebereich wo ich ebenfalls vor die Bühne kam. Inzwischen tanzen zwei Frauen der Erotic Dancer München in knappbekleideten Bikinis und Dessous links und rechts neben einem Fakir. Ich schoss einige Fotos und war sehr erfreut, dass die Tänzerinnen mit meiner Kamera spielten.
Nach diesem Auftritt begab ich mich in die VIP Lounge im Backstagebereich. Dort traf ich auf ein kleines Buffet wo ich mir erst ein Bier holte. In diesem moment merkte ich, dass ich soeben Sir Colin vorbei ging.
Ich setzte mich zu einigen anderen Fotografen, unter anderem von usgang.ch und PartyGuid.

Visitenkarte von Chris von ehemaligen Swissfuckers

Visitenkarte von Chris von ehemaligen Swissfuckers

Später kam Chris dazu. Wie sich im Gespräch herausstellt filmt er für UriTV. Ich lies mir eine Karte geben, steckte sie ein und ging mit den Presseleuten auf die Bühne, da gerade der nächste DJ seine Show begann. Die ganze Nacht hattens wir lustig und genossen es mit den DJs auf der Bühne. Gegen den Morgen verabschiedeten sich immer mehr DJs, Tänzer und Fotografen. Schliesslich war es für mich um 6 Uhr in der Früh auch fertig.
Als ich heute Abend bei UriTV hereinschaute, kam mir der Moderator sehr bekant vor. Vor einigen Jahren machte Swssfuckers in den Medien, Blogs und Videoportalen grosse Schlagzeilen. Wie sich nach kurzen Recherchen herausstellte, ist der Swissfuckersmoderator und Chris von UriTV dieselbe Person. In diesem Moment dachte ich nur: “oh, mein Gott. Wem hast du die Hand geschüttelt”.

Shaketeam Schwyz Shooting

Shaketeam Schwyz

Shaketeam Schwyz

Das Shaketeam Schwyz existiert erst seit ein paar Monaten. Die Gruppe wurde anfangs 2009 nach einem Shakekurs gegründet und hat inzwischen einige leckere Mixes herausgebracht. Gestern stand ein kleines Shooting auf dem Programm, da sie Bilder für die Homepage und die Zeitung benötigen. Dabei entstanden einige tolle, aber auch witzige Fotos. Morgen in einer Woche, am 5. Dezember, sind sie bei der Brauerei Fassbind in Oberarth.

Lautundspitz, Datenleck und Krankenkassen

Als ich am Samstag aufstand, wurde ich auf 20 Minuten Online auf den Artikel “Datenleck beim Partyportal?” aufmerksam. Als ich diesen Beitrag gelesen hatte, so dachte ich mir nichts weiter und schaute nur kurz nach was für Daten ich dort hinterlegt hatte. Nebst der Adresse, eines Nicknames und meines Standardpasswords hab ich dort keine weiteren persönliche Daten gespeichert. Ich stellte mir die Frage, ob meine Daten wohl auch betroffen sind? Und wer diese wohl Entwendete und den Krankenkassen zuspielte.

Gestern, am Dienstag, wurde ich erneut auf einen Ähnlichen Artikel aufmerksam. Da Stand gross auf der Titelseite von 20 Minuten “Insiderin packt aus“. Selbstverständlich stand oben etwas kleiner “Datenleck bei Lautundspitz”. ich klickte den Artikel also an um genaueres zu erfahren. Ich war ziemlich schockiert wie man als Community so weit kann gehen, da man in den AGBs noch Versichert, dass keine Daten an Dritte weitergegeben werden. Er selber sagt: “In den letzten 9 Jahren haben wir nie Daten ohne Einwilligung der User weitergegeben“. Das glaub ich auch, da diese Daten anscheinend im Hause von Lautundspitz geblieben sind und Lautundspitzmitarbeiter diese Anrufe tätigen. Die Insiderin sagt dazu: “Unser Auftrag war es, möglichst viele der angerufenen Personen zur Einwilligung zu bewegen, ihnen per Mail einen Krankenkassenvergleich zuschicken zu dürfen. Uns standen von Anfang an sämtliche Daten zur Verfügung – vom Namen über die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse bis hin zum Geburtsdatum. Die angerufenen Personen hatten keine Ahnung, dass ihre Daten für Werbezwecke verwendet werden und reagierten entsprechend verärgert. Ich kann dies absolut nachvollziehen, da ich das Vorgehen persönlich auch eine verdammte Frechheit finde“.

Da ich keine Lust hab nebst den Spammails nun auch Spamanrufe zu bekommen, schrieb ich umgehenst ein Mail an Lautundspitz und bat um das löschen meiner Daten. Nur schon der Mailverkehr zeigt, dass es an Profesinalität fehlt. Übrigens, dieser Ronny Spitzli der mir auf disen Mailverkehr jeweils antwortet ist der CEO (und gleichzeitig anscheinend Supporter). :D

Sascha Krähenbühl an Ronny Spitzli am 24.11.2009 um 21:01
Grüezi

Bitte senden Sie mir einen Auszug meiner Daten innerhalb der nächsten 7 Tagen zu. Zudem bitte ich Sie, meine Daten anschliessend aus “ihrem” Callcenter zu löschen und mir dies schriftlich zu bestätigen!

Sollte ich innerhalb der nächsten 7 Tage keine Antwort bekommen, so werden weitere Schritte eingeleitet.

Besten Dank und freundliche Grüsse
Sascha Krähenbühl
Büölstrasse 13
6440 Brunnen
079 *** 71 **

Die Daten wollte ich um einen Einblick zu bekommen, was Lautundspitz alles speichert und über mich weiss. Dies ist übrigens ein Rechts welches Gesetzlich verankert ist. Man kann jederzeit einen vollständigen Auszug seiner gespeicherten Daten von einem Webmaster erhalten.

Ronny Spitzli an Sascha Krähenbühl am 24.11.2009 um 22:28
Hallo

Wir konnten keinen Account finden, der auf deinen Namen lautet.

Gruss Lautundspitz

Ob Ronny sich das Leben zu einfach macht, den Account nicht löschen möchte oder wirklich meinen Account nicht fand, kann ich nicht sagen. Allerdings, so denk ich, sollte man eine einfache MySQL Abfrage in der Benutzerdatenbank nach meinem Namen machen können, so hat man meinen Datensatz gefunden und kann diesen löschen.

Eine Ansprache mit dem Namen wäre schön. Muss aber nicht unbedingt sein. Was ich hingegen katastrophal fand, ist die Signatur. Eine Signatur mit “Gruss Lautundspitz” (sogar auf derselben Linie) ist für ein solche Community SEHR! kurz, um es anständig Auszudrücken.

Sascha Krähenbühl an Ronny Spitzli am 24.11.2009 um 22:31
Guten Abend

Der Nickname ist Klopp1991.

Besten Dank und freundliche Grüsse
Sascha

Ronny Spitzli an Sascha Krähenbühl am 24.11.2009 um 22:33
Deine Daten wurden gelöscht.

Wir gehen davon aus, dass das eine Reaktion auf den Beitrag auf 20min.ch ist.
Bitte lies morgen früh unsere Stellungnahme auf Lautundspitz.ch dazu.

Vielen Dank und Gruss
Ronny

Die Anrede viel inzwischen ganz weg. Dafür ist die Signatur um “einiges” besser geworden. Inzwischen ist meine zweite Vorderung erfüllt worden, die Daten wurden gelöscht und dies wurde mir schriftlich mitgeteilt. Aber was ist mit der ersten Vorderungen, einen Auszug meiner Daten? Diese wurden anscheinend vorsichtshalber schonmal vernichtet.

Sascha Krähenbühl an Ronny Spitzli am 24.11.2009 um 22:35
Hallo Ronny

Ja so ist es unter anderem. Aber wenn gerade solche Sachen passieren, so will ich wissen was für Daten ihr von mir gespeichert habt. Deshalb bestehe ich immernoch auf den Auszug meiner Daten.

Danke und freündliche Grüsse
Sascha

Ronny Spitzli an Sascha Krähenbühl am 24.11.2009 um 22:35
Die haben wir ja jetzt gelöscht.
Die sind für immer weg. Bis du sie wieder einträgst.

Ich will damit nicht LUS schlecht machen. Aber ich möchte darauf hinweisen das der Support ziemlich dürftig ist.
Nun heute, am 25. November, veröffentlichte Lautundspitz, wie versprochen im Mail, ihr Statement dazu. In diesem Statement werden sie jedoch nicht konkret und verfolgen das ganze auch nicht strafrechtlich was wahrscheinlich jedes seröse Unternehmen tun würde. Da ein Datenklau, wie sie es bezeichnen, ein grobes Delikt ist. Aber seht selber was sie dazu schreiben:

Statement von Lautundspitz

Statement von Lautundspitz

Warm Up 2009

WarmUp 2009
WarmUp 2009

Gestern war die grosse Frage, ob ich nach Seewen ans WarmUp der Urmi-Schlegel Seewen oder ins Mistery ans Dirty House Beats gehe. Ich selber liebe Beats, das ist keine Frage. Doch die Fasnacht hatte für mich eindeutig bessere Argumente, so das ich mich entschied nach Seewen zu gehen.

Kurz vor Mitternacht betrat ich das Festgelände. Die letzten zwei Guggenmusikgruppen spielten bevor auch in Seewen die Beats angeschlagen wurden. In der Zwischenzeit sah ich viele bekannte Gesichter. Bevor ich überhaupt die Kamera ins Areal nahm, wurde ich gefragt ob ich ein Foto mache. Als ich dann fragte womit, schauten sie mich verwirrt an.

Innerhalb etwa 70 Minuten entstanden so 90 Fotos. Zwei, etwa 23-jährige Typen, fragten ob ich ein Foto von ihnen mache. Selbstverständlich schoss ich dieses Foto, zeigte es ihnen anschliessend und drückte ein Kärtchen in die Hand. Danach meinte er ich solle die Hand öffnen. Leicht verunsichert tat ich dies. Er legt ein Fünflieber in die Hand.

Im Verlaufe des Abend kam eine Frau auf mich zu und meinte ob auch ich für ein Foto hinhalte. Eigentlich bin ich nicht sonderlich Fan hinzuhalten wenn ich selber fotografiere. Bei ihrem Bätteln und süssen Lächeln konnte ich allerdings auch nicht nein sagen. :D Zuerst dachte sie und ich, dass ich die Kamera in einer Hand vor uns halte und dann abdrücke. Kurze Zeit später stand allerdings neben ihr noch drei weitere Kolleginen und eine weiter meinte ich solle ihr den Apperat geben. Wie üblich streckte sie die Kamera uns entgegen, schaute ins Display und wunderte sich wieso sie uns nicht sehe. Ich erklärte ihr, sie müsse durchs Okular schauen. Kurze Zeit später blitzte es und sie streckte uns das Foto entgegen. Ich war erstaunt, so schlimm wie ich es erwartet hätte war es garnicht.

Irgendwann legte ich den Fotoapperat ebenfalls auf die Seite und sprüchtelte und quatschte mit einigen Freunden.  Selbstverständlich gab es etwas zu trineken. Nach dem zweiten Bier entschied ich mich für den Shuttelbus.  Inzwischen lauft Partyschlager und House. Bei Lieder wie “I’ve gotta feeling”, “Das geht ab”, “Sexy Bitch” und zu meinem Erstaunen bei  “Jungle Drum” wurde kräftig mitgesungen, getanzt oder, je späte es wurde, gelallt.

Da zur Fasnacht das Saufen dazugehört, gibt es bei nahezu jedem Fest ein Shuttelbus welcher in der Region die Leute nachhause fährt. So auch am WarmUp. Um 03:30 Uhr nahm ich den Bus Richtung Brunnen. Meiner Schätzung nach mussten rund 100 Leute vor dem Bus warten, da er so voll war. Selbstverständlich fehlten Gröller wie: “Ein Hoch auf unser Busfahrer” oder “Zweimal um den Kreisel” nicht aus.

Zuhause ging ich noch Gipfeli holen, wo ich auch meine Kollegen wieder sah, welch ans Dirty Housebeats gingen.